Berlin : Dezember war zu kalt in Berlin und Brandenburg

Zu kalt und zu viel Niederschlag - das Dezember-Wetter hat die Berliner und Brandenburger nicht gerade verwöhnt. Die tiefsten Temperaturen des Monats seien am 13./14. Dezember mit minus 14 Grad gemessen worden. Am 17. bildete sich erstmals in diesem Winter landesweit eine geschlossene Schneedecke, sagte Meteorologin Margot Petzold vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam am Samstag. Am 24. gab es in Potsdam mit 22 Zentimetern die höchste Schneedecke an einem Heiligabend.

Zum Jahreswechsel braucht dagegen nach Einschätzung von Petzold niemand zu fürchten, dass die Raketen im Schnee stecken bleiben. "In den nächsten Tagen wird es nur noch ganz vereinzelt Schneefälle geben." An diesem Sonntag liegen die Werte bei wechselhaftem Wetter um den Gefrierpunkt und am Silvester-Tag lugt die Sonne bei minus zwei bis minus vier Grad ab und zu durch die Wolken.

In der Neujahrsnacht sacken die Temperaturen laut Petzold auf bis zu minus sieben Grad ab, tagsüber wird es höchstens minus ein Grad. Rekordwerte sind aber nicht zu erwarten: Das bislang wärmste Neujahr in Potsdam war nach Auskunft der Meteorologin 1902 mit 10,5 Grad, das kälteste 1970, als die Temperatur minus 12,4 nicht überschritt.

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