Berlin : Dickes Ding: Kürbisfest in der Akazienstraße

Fest verzurrt. Fast 700 Kilogramm wog der Sieger bei der Meisterschaft im Kürbiswiegen. Foto: dpa/Patrick Pleul Foto: dpa
Fest verzurrt. Fast 700 Kilogramm wog der Sieger bei der Meisterschaft im Kürbiswiegen. Foto: dpa/Patrick PleulFoto: dpa

Es war schon ein dickes Ding, was da bei der Meisterschaft im Kürbiswiegen im brandenburgischen Kleistow zu sehen war: 672 Kilogramm brachte der schwerste Vertreter auf die Waage. Weniger um Masse denn um Klasse geht es hingegen beim Schöneberger Kürbisfest, das am Wochenende rund um die Apostel-Paulus-Kirche an der Akazienstraße und Belziger Straße gefeiert wird, wenngleich 12 000 Kürbisse in 20 Sorten im Angebot sind. Die Veranstalter sprechen schon mal vom „Herbstklassiker“, womit sie angesichts der 14. Auflage wohl nicht ganz unrecht haben.

Verkauft werden die Kürbisse entweder einzeln oder kiloweise, und das direkt von den Produzenten. Die kommen natürlich nicht ganz so weit her, wie es die Ursprünge der Kürbispflanze vielleicht vermuten lassen. Sie stammt aus Mittel- und Südamerika. Was aus Kürbissen alles gemacht werden kann, zeigen Kunsthandwerker, Designer, Händler und Gastronomen auf dem Fest. Die Suppe wird an Ort und Stelle frisch gekocht, aber Besucher können auch Kuchen, Quiche oder gar Sekt aus Kürbis probieren. Dazu ist eine kleine Weinstraße aufgebaut mit Winzern aus Deutschland und Österreich – natürlich mit Wein aus Trauben.

Weil Kürbisse auch Kinder stets faszinieren, gibt es an beiden Tagen spezielle Aktionen – ob Kürbisbilder malen oder Kürbisse ausstechen. Und Tiere und Karussell gibt’s auch. Geöffnet ist am Sonnabend, 11 bis 21 Uhr und am Sonntag, 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Tsp

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