• Die Ausstellung "Für Juden verboten" am Anhalter Bahnhof wurde zerstört. Der Staatsshutz ermittelt

Berlin : Die Ausstellung "Für Juden verboten" am Anhalter Bahnhof wurde zerstört. Der Staatsshutz ermittelt

fan

Am Anhalter Bahnhof ist gestern früh ein S-Bahn-Waggon aus dem Jahr 1929 durch einen Brandanschlag zerstört worden. In dem Wagen befand sich die Ausstellung "Für Juden verboten", die den Alltag von Juden zur Zeit des NS-Regimes dokumentiert hat. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Staatsschutz ermittelt, doch bislang ist unklar, ob der Anschlag antisemitisch motiviert war. Rechtsextreme Schmierereien seien nicht festgestellt worden, hieß es beim Staatsschutz. Die Ausstellung einer "Jugendgeschichtswerkstatt" wurde seit einem Jahr in dem Waggon gezeigt, initiiert hatte sie der Verein "Miphgasch/Begegnung". Am Montag um 17 Uhr wird vor der Brandruine die jüdische Liedermacherin Jalda Rebling mit Jugendlichen diskutieren.

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