Berlin : Die Berlinale und wir: Drei Filme pro Tag

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Die Filmfestspiele - ein großes Menschengewirr. Jeden Tag stellen wir einige aus dem Getümmel vor.

Das sind die beiden Freundinnen Gökçe Tuna und Günes Çoban aus Istanbul. Seit vier Tagen wandern sie mit Videokamera und Fotoapparat bewaffnet durch Berlin, Gökçe fabriziert gerade einen Schwenk über den Marlene-Dietrich-Platz. Untergekommen sind Gökçe und Günes bei Freunden in Wedding, doch die werden die beiden Frauen vermutlich nur sehr selten zu Gesicht bekommen: Gökçe und Günes wollen so viele Filme wie möglich ansehen, mindestens aber drei pro Tag. In der Türkei studieren beide Filmwissenschaft und bedauern, dass in den Kinos dort fast ausschließlich amerikanische Produktionen gezeigt werden. Deshalb sind ihre Auswahlkriterien auch eindeutig. "Wir sind hier in Berlin auf der Suche nach sehr guten europäischen Filmen", erklärt Günes Çoban. Für die beiden jungen Türkinnen ist die Berlinale das erste internationale Filmfestival, das sie besuchen.





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