Berlin : Die Brotfabrik zeigt 12 Dokumentationen und Spielfilme mit Stadtbezug

In Western ist die Situation bekannt: Eine Postkutsche auf einsamer Straße, plötzlich versperren umgestürzte Bäume den Weg, und finstere Gestalten halten den Reisenden großkalibrige Waffen unter die Nase. In Deutschland ist derartiges Raubrittertum nicht mehr üblich, auch schon vor 60 Jahren nicht mehr, aber einen brauchbaren Filmstoff gab es doch ab: "Autobanditen (Im Namen des Volkes)", gedreht 1939. Da der (politisch fragwürdige, die Todesstrafe rechtfertigende) Thriller in einer wilden Verfolgungsjagd durchs alte Berlin mündet, wird damit am 24. Oktober, 11 Uhr, in der Brotfabrik, Prenzlauer Promenade 3, die Filmreihe "12 x Berlin" eröffnet. Ein Jahr lang, an jedem vierten Sonntag im Monat, werden dort Filme gezeigt, die hier spielen oder die Stadt thematisieren. Meist handeln sie vom Berlin der Vorkriegs- oder der frühen Nachkriegszeit, darunter der Dokumentarfilm "Berlin zur Kaiserzeit" (28. November) und "Emil und die Detektive" (26. Dezember).

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