Berlin : Die Buhlschaft kommt aus Florida

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Statt Champagner war gestern Vormittag Wasser in der Villa von Brigitte Grothum in Nikolassee gefragt. Mit einem Champagner-Frühstück im herrlich grün gelegenen Zuhause wollte die Schauspielerin und Regisseurin die Ankunft der „Buhlschaft“ feiern. Ging ihr doch mit der Besetzung dieser Rolle in Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel „Jedermann“ in diesem Jahr „ein ganz großer Wunsch in Erfüllung“ – so stellte die Berlinerin gestern im Wintergarten ihrer Bibliothek ihre Wunschdarstellerin Barbara Becker fast überschwänglich der Presse vor. Neben René Kollo als „Jedermann“ sei diese „Buhlschaft“ ein echtes Highlight für Berlin. Hier sollen vom 19. bis 20. Oktober die 20. Jedermann-Festspiele gefeiert werden – die Ex-Frau von Boris Becker auf den Altarstufen des Doms zieht da sicher auch so manchen neugierigen Besucher an, der ansonsten mit dem Theaterstück vom Sterben des reichen Mannes nicht viel am Hut hat.

Allzu viel wurde Barbara Becker nicht gefragt – das Leben der 39-Jährigen ist seit ihrer Jetset-Ehe mit dem Tennisstar ein mehr oder minder offenes Buch. Dem fügt die seit ihrer Scheidung mit den Söhnen Noah Gabriel und Elias Balthasar in Florida lebende gebürtige Barbara Feltus ab und an eine neue Seite hinzu, in dem sie sich in old Germany mal als Autorin einer Fitness-Bibel, mal als Schmuckgestalterin und mal als Modedesignerin den bunten Medien präsentiert. Als Waldorfschülerin sei sie erzogen worden, ihre Talente auszuleben, erklärte die neue Berliner „Buhlschaft“ ihre vielfältigen Neigungen. Schreiben und Geigenspiel gehörten auch dazu. Daheim auf Fisher-Island auch Maniküre und Pediküre, scherzte Barbara Becker gestern tierisch gut behütet – neben ihr fletschte ein fast lebensgroßer Porzellantiger das Gebiss, vor ihr „Grete“, die hauseigene Hundemischlingsdame. In Berlin ist Barbara Becker nun also schon seit Montag Theaterschauspielerin. Da habe man sie „ins Wasser geschmissen“, erzählte die exotische Schönheit gestern von ihrer ersten „Buhlschaft“-Probe und lobte die „Jedermann“-Familie, zu der als „Tod“ auch wieder Peter Sattmann gehört. Von allen Seiten hätten sie viele Hände an ihrem ersten Tag „gerettet“. Wer im Oktober im Berliner Dom das Resultat miterleben möchte – das Kartentelefon hat die Nummer (0180) 55 70 000. hema

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