Berlin : Die Chronologie der S-Bahn-Unfälle

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Täglich befördert die S-Bahn rund eine Million Menschen – seit den 90er Jahren kam es zu mehreren Unfällen, bei denen auch Menschen verletzt wurden. Die beiden schlimmsten Unglücke sind 1946 und 1970 passiert – liegen also schon lange zurück. Eine Chronologie:

3. November 1992: Im Bahnhof Lichtenrade brennt ein Waggon aus, Fahrgäste werden nicht verletzt.

31. August 1995: Wieder brennt ein Waggon aus, diesmal in Tegel. Fahrgäste werden nicht verletzt.

11. Mai 1996: In Wannsee prallt ein leerer Zug auf einen Prellbock, schießt über das Gleisende hinaus und rammt einen besetzten Zug. Verletzt wurde niemand.

11. Februar 2000: Rund 200 Meter hinter dem Nord-Süd-Tunnel geriet im Bahnhof Yorckstraße gegen 9.30 Uhr ein Waggon in Brand – wie schon bei den Feuern 1992 und 1995 war es ein Zug der Baureihe 480, die in den 80er Jahren von der BVG entwickelt worden war. Die Fahrgäste konnten sich auch bei diesem spektakulärsten Unfall der vergangenen zehn Jahre unverletzt aus dem brennenden Wagen über den Bahnsteig in Sicherheit bringen. Ursache war eine defekte Kabelisolierung.

15. März 2000: Etwa 150 Meter vor dem Bahnhof Zoo entgleiste ein Zug der Linie S 75. Das zweite Drehgestell des ersten Wagens sprang bei Tempo 50 aus den Gleisen. Auch hier wurde niemand verletzt. Ursache war ein Radbruch.

3. Oktober 2000: In Neuenhagen (Brandenburg) kollidierte eine S-Bahn der Linie 5 am Bahnübergang Rosa-Luxemburg-Straße mit dem Hänger eines Lkw. Dieser musste wegen eines vorausfahrenden Wohnmobils auf den Schienen stoppen. Auch hier kam niemand zu Schaden.

21. Oktober 2001: Zehn Menschen wurden verletzt, als am Bahnhof Ostkreuz zwei S-Bahnzüge aufeinander fuhren. Ursache war falsches Bremsen des Zugführers.

1. Dezember 2001: Mit dem Schrecken kamen 25 Fahrgäste und der Fahrer davon, als ein Wagen eines Zuges der Linie 4 zwischen Papestraße und Schöneberg von einem Stahlträger aufgeschlitzt wurde. Ein Kran hatte den Träger angehoben, als der Zug vorbeifuhr. Ha / weso

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