Berlin : Die Deutschen kommen

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Zum zweiten Mal schon in diesem Jahrtausend heißt es in Hollywood: „The Germans to the Front!“ Wobei auf der einen Seite wieder ein Schwabe, auf der anderen ein Niedersachse steht: Roland Emmerich und Wolfgang Petersen. Schon im Sommer 2000 war das globale Kino vom Wettstreit zwischen den neuen Blockbustern der längst nach Amerika gewechselten Deutschen bestimmt. Auf dem hiesigen Markt starteten sie mit nur zwei Wochen Abstand. Emmerichs „Der Patriot“ wollten damals 1,8 Millionen Zuschauer in Deutschland sehen, Petersens „Der Sturm“ 200 000 Zuschauer mehr. Diesmal wird es zumindest zeitlich vergleichbar eng. An kommenden Sonntag feiert Petersens „Troja“ in Berlin Premiere, im Cinestar am Potsdamer Platz, in der weltweit ersten großen öffentlichen Vorführung. Kinostart ist am 13. Mai, einen Tag vor den USA. Emmerichs Crew ist jetzt schon gekommen, vorbereitend auf die Deutschlandpremiere am 21. Mai, wiederum in Berlin, im Kosmos an der KarlMarx-Allee. Danach gibt es die offizielle Weltpremiere in New York. Der globale Kinostart ist offiziell am 28. Mai, zum Ausgleich der Zeitverschiebung hierzulande aber schon einen Tag eher. Wer an den Kinokassen das Rennen macht, bleibt abzuwarten. Es ist fast ebenso spannend wie die Filme selbst. ac

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