Berlin : Die Gedanken sind frei

Erinnerung an den demokratischen Aufstand vom 18. März 1948

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Feierstunde am Brandenburger Tor: Etwa 100 Menschen sangen „Die Gedanken sind frei“. Völkerrechtler, Politiker und Schüler des Gymnasiums Friedrichshain erinnerten gestern an die Revolution des 18.März 1848. „Die Freiheitsbewegung war die Grundlage für die Aufstände 1953 in der DDR und die Oktoberrevolution 1989“, sagte Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für StasiUnterlagen zur Bedeutung des Tages. Es gebe kein geeigneteres Datum, daran zu erinnern. „Demokratie heißt keineswegs, dass alles den eigenen Vorstellungen entspricht. Demokratie heißt Freiheit.“ Zu den Rednern zählten auch Mittes Bürgermeister Joachim Zeller (CDU) und der österreichische Botschaftsrat Georg Schnetzer. Mitglieder der Berliner CDU, der SPD, der Grünen und der „Aktion 18. März“ legten Kränze nieder. Am 18. März 1848 kapitulierte das Militär des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. vor den Kämpfern für Freiheit und Demokratie. Die Märzrevolution war Teil einer europaweiten Bewegung gegen die Feudalmächte.mne

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