Berlin : Die Geldgeber

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„Investieren ist das Gebot der Stunde“, sagt Wirtschaftsstaatssekretär Volkmar Strauch und lockt die Firmen mit Fördermitteln. Vergeblich. Im vergangen Jahr wurden die 120 Millionen Euro, die Berlin im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA) ausgeben konnte, nicht ausgeschöpft. Das Geld stammt zu mehr als der Hälfte vom Bund und der EU, der Rest kommt vom Land. Ziel der Förderung ist die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Gefördert werden – mit der Ausnahme von Bau und Einzelhandel – fast alle Investitionsvorhaben, sofern die Unternehmen den größten Teil ihrer Produkte überregional absetzen. Der Antrag auf Förderung muss bei der Investitionsbank Berlin (IBB) gestellt werden, in der Regel beträgt der Fördersatz 20 Prozent der gesamten Investitionskosten, bei kleinen und mittleren Unternehmen kann die Summe aller Förderungen sogar 30 Prozent betragen.

Neben dem Investitionszuschuss im Rahmen der GA gibt es die Investitionszulage vom Finanzamt. Sie beträgt in Berlin zwischen 12,5 und 20 Prozent der Investitionssumme und wird gewährt für Industriebetriebe und so genannte produktionsnahe Dienstleister. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten, die in einer „Förderfibel“ der Senatsverwaltung für Wirtschaft zusammengefasst sind. alf

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