Berlin : Die ideale Fitness-Kur

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Genau betrachtet, müsste unsere RadpartieSerie von den Krankenkassen bezuschusst werden: Denn Radeln durch die freie Natur macht nicht nur gute Laune, sondern auch fit und gesund. Auf einer 30 bis 40 Kilometer langen Strecke verbrennt der Körper etwa 300 Kilokalorien, haben Wissenschaftler ausgerechnet. Man wird also im Sattel Fettpölsterchen los und kommt nach einem vergnüglichen Velosommer schlank in den Winter.

Dabei sollte man allerdings nicht rasen. Passen Sie Ihr Tempo der eigenen Belastbarkeit an und genießen Sie die Aussichten. Brandenburg ist zu schön, um loszupreschen. Wer in die Pedale tritt, sieht viel mehr als Autofahrer.

Radfahren entspannt und stabilisiert das Nervensystem, kräftigt den Knochen- und Gelenkapparat, senkt das

Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, verbessert die Werte von Cholesterin und

Blutdruck und beugt Krampfadern vor.

Allerdings verlangt die Stärkung des Kreislaufes täglich mindestens eine

30-minütige Fahrt.

Wer das nicht schafft und nur zweimal pro Woche losfährt, sollte wenigstens so heftig in die Pedale treten, dass jeweils zehn Minuten lang eine Pulsfrequenz erreicht wird, die Sportmediziner so errechnen: Sie ziehen von der Zahl 180 das Lebensalter ab.

Als Verpflegung für unterwegs sind Bananen, Äpfel und Müsli-Riegel ideal. Und auf jeden Fall viel trinken. Wer vierzig Kilometer schafft, sollte mindestens eine Literflasche leeren. „Trinken ist ein Zeichen von Schwäche“, heißt es bei den Radsportprofis. „Aber ohne Trinken wird man zum Schwachen.“ Ste.

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