Die Infektion : So kann man sich gegen Masern schützen

KRANKHEIT

Der Übertragungsweg bei Masern ist die Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt zehn bis 14 Tage. Erste Anzeichen für eine Ansteckung mit Masern sind Fieber, Bindehautentzündung, Husten und Schnupfen sowie weiße Flecken am Gaumen. Die typischen bräunlich-rosafarbenen Hautflecken treten erst nach drei bis sieben Tagen auf. Zunächst im Gesicht und hinter den Ohren, später am gesamten Körper.

SCHUTZ
Die Ständige Impfkommission empfiehlt einen Kombinationsimpfstoff, der auch vor Röteln und Mumps schützen soll. Zwei Impfungen sind für einen optimalen Schutz notwendig. Babys sollen den Empfehlungen zufolge die erste Impfung zwischen dem elften und dem 14. Monat bekommen, die zweite soll dann zwischen dem 15. und 23. Monat erfolgen. Säuglinge sind besonders durch einen komplizierten Verlauf der Erkrankung gefährdet, der auch Jahre später noch tödlich enden kann. Da sie noch nicht geimpft werden können, sind sie nur dann richtig geschützt, wenn die Menschen in ihrer Umgebung geimpft sind. Das nennen die Fachleute „Herdenimmunität“. Ältere Kinder und Erwachsene, die keinen Impfschutz haben, sollten dies nachholen.

IMPFUNG
Sowohl bei Kinder- und Hausärzten als auch bei anderen niedergelassenen Ärzten kann man sich impfen lassen. Beratungen bieten die Gesundheitsämter sowie die Kinder- und Jugendärztlichen Dienste an. Laut der Senatsgesundheitsverwaltung stecken sich viele Menschen auf Auslandsreisen an. Deswegen sei es ratsam, vorher den Impfschutz zu überprüfen. (bud/sik)

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