Berlin : Die Kerzen vollenden das Fest

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Chanukka, das jüdische Lichterfest, ähnelt den christlichen Adventstraditionen. An einem neunarmigen Leuchter werden an acht aufeinander folgenden Tagen Kerzen entzündet, jeden Tag eine mehr. Die neunte Kerze dient zum Anzünden der anderen. Am Vorabend des letzten Tages lud der israelische Botschafter Shimon Stein zur Lichterfeier. Stellvertretend für die Juden in Deutschland bat er den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Albert Meyer, ein Licht zu entzünden, stellvertretend für die Diplomaten seinen jüngsten Mitarbeiter, Amid Gilad . Zur Zeremonie gehören auch Segenssprüche und ein Lobgesang, an dem sich alle Gäste, darunter Filmproduzent Artur Brauner und Meyers Vorgänger Alexander Brenner aus vollen Kehlen beteiligten. „Wer kann schon sagen, dass er an einem 2168. Geburtstag teilgenommen hat?“, fragte Stein, bevor es die traditionellen, in Öl gebackenen Pfannkuchen und Kartoffelpuffer gab. Das Fest erinnert an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels und steht symbolisch für den Kampf der Juden um ihre Glaubensgrundlagen. Bi

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