Berlin : DIE KOMMISSION

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Die Bildungskommission BerlinBrandenburg wurde Anfang 2001 durch Bildungssenator Klaus Böger (SPD) und seinen Brandenburger Amtskollegen und Parteifreund Steffen Reiche eingesetzt. Im März 2001 trat sie erstmals zusammen. Ihr Auftrag bestand darin, im Hinblick auf die Länderfusion Empfehlungen für eine gemeinsame Schulpolitik zu geben. Im Mittelpunkt stand die Frage der Qualitätsentwicklung, etwa bessere Lehrer und mehr Unterricht.

Den Vorsitz hatte Deutschlands „Pisa-Papst“ Jürgen Baumert, der wie kein anderer die Schwächen Berlins und Brandenburgs kennt, jener beiden Bundesländer, die bei der Pisa-Studie zu den Schlusslichtern gehörten. Weitere Kommissionsmitglieder waren Erziehungswissenschaftler wie FU-Präsident Dieter Lenzen, HU-Vizepräsident Heinz-Elmar Tenorth und Klaus Klemm von der Universität Duisburg-Essen, Schulleiter wie Wolfgang Harnischfeger vom Lankwitzer Beethoven-Gymnasium, Berufsschulfachleute wie Felix Rauner von der Uni Bremen sowie der ehemalige GEW-Bundesvorsitzende Dieter Wunder. Offiziell vorgestellt wird der Kommissionsbericht Mitte September durch Böger und Reiche. sve

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