Berlin : DIE KÜNSTLER

Maroan el Sani und Nina Fischer

sind Spezialisten für leere Gebäude, die sich im Übergang befinden und viel über den Zustand einer Gesellschaft verraten. So bauten sie ein Modell vom Berliner Palast der Republik und ließen Bässe aus seinem Inneren wummern, drehten eine Art Tarkowski-Film im ehemaligen DDR-Rundfunkgebäude und schickten in einem Video einen modernen Sisyphos rennend immer wieder das Treppenhaus eines Amsterdamer Neubaus hinauf. Gegenwärtig lebt das Berliner Paar in der Künstlerresidenz des Goethe-Instituts in Kyoto, wo es die unsichtbare Veränderung nicht eines einzelnen Baus, sondern eines ganzen Landes beobachtet. Bis 12. Februar 2012 ist ihr Palast der Republik in der Ausstellung „Architektonika“ im Hamburger Bahnhof zu sehen.

Mehr Informationen im Internet unter www.fischerelsani.net.

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