Berlin : DIE KÜNSTLERIN

Daniela Finke

kommt von der Theaterwissenschaft. Vielleicht wirken ihre Bilder deshalb wie auf der großen Bühne. Anfang der Achtziger zog sie aus ihrer Heimatstadt Hannover zum Studieren nach Berlin – und blieb. Hier arbeitete sie als Regieassistentin, gründete eine Girls-Band und war in der Werbeagentur Scholz & Friends tätig.

Fotografie und die Möglichkeit der technischen Verfremdung durch die digitalen Medien haben die 53-Jährige schon immer fasziniert. Ausgehend von der Dokumentarfotografie manipuliert sie die Aufnahmen bis an die Grenzen des Malerischen. Die Unschärfe erzeugt eine Fokussierung, die besonders bei Bauwerken ausdrucksstark wirkt. 2005 erhielt Daniela Finke den Europäischen Architekturfotografiepreis. „Patterns of Life“ nennt die Künstlerin ihre Serien, die sich Sport, Architektur, Natur widmen. Auch ihren Bildern

ist ein Muster, die dekorative Fleckigkeit, eingeschrieben. Infos: www.danielafinke.de

Die Stadt ist Kunst. An dieser Stelle bieten wir Berliner Künstlern eine Plattform für ihr Werk. Jede Woche.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben