Berlin : DIE KÜNSTLERIN

Foto: Renata Stih
Foto: Renata Stih

Daniela Comani

, 46, kam Ende der 80er aus ihrer Heimatstadt Bologna, wo sie die Akademie

besucht hatte, für das Studium an der Hochschule der Künste nach Berlin – und blieb. Mit Stipendien und Preisen hat die Italienerin sich ihren Platz in der Stadt erobert. So schuf sie 2007 für den U-Bahnhof Alexanderplatz das Tafelwerk „Ich war’s“, bei dem ein fiktives Ich in verschiedene Haupt- und Nebenrollen der deutschen Geschichte schlüpft, mal Opfer, mal Täter, mal nur Augenzeuge ist. Mit dieser großformatigen Wandarbeit, eine Art öffentliches Tagebuch, war sie 2011 auch auf der Biennale in Venedig zu Gast. Furore machte ihre 2006 begonnene Fotoserie „Eine glückliche Ehe“, bei der die Künstlerin sowohl den weiblichen als auch den männlichen Part übernimmt. Wie viel das Rollenspiel mit ihrem eigenen Leben zu tun hat, lässt sie offen. Gegenwärtig arbeitet sie mit ihrem Projekt „Top 100 Films“ weiter am Gender-Thema. Mehr unter www.danielacomani.net.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben