Berlin : DIE KÜNSTLERIN

Conny Bosch,

45, fängt da an, wo andere Fotografen aufhören, hat mal jemand über die gebürtige Hallenserin gesagt. Für sie ist Fotografie ein Vehikel: nicht um die Realität abzubilden, sondern um sich mittels Montage verborgenen Wirklichkeiten anzunähern, um poetische Wahrheiten freizulegen. Die Surrealisten entwickelten diese Methode und setzten als Erste die Fotografie als künstlerisches Mittel dafür ein. Wie bei diesen großen Vorläufern sind die Bilder der einstigen Meisterschülerin von Dorothee von Windheim und Stipendiatin der Berliner Akademie der Künste weniger rational als intuitiv zu erfassen. Ab 26. Mai zeigt der Kunstverein Aschaffenburg ihre Collagen in der Ausstellung „No-Men’s Land – 7 Positionen zeitgenössischer Fotografie“. NK

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