Berlin : DIE KÜNSTLERIN

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e Erkmen, 63, lebt, seit sie 1993 als DAAD-Stipendiatin nach Berlin kam, teils hier, teils in ihrer Heimatstadt Istanbul. Dort studierte sie Bildhauerei und lernte, hartnäckig zu sein. Jahrelang fanden ihre Arbeiten keine Anerkennung, heute ist sie international ein Star und repräsentierte ihr Land 2011 auf der Biennale in Venedig. Die Bestärkung, die sie einst durch ihre Lehrer erfuhr, gibt sie heute selbst als Professorin und Lehrbeauftragte weiter. Im Tanas-Kunstraum präsentiert sie derzeit Arbeiten von Absolventen aus ihrer Zeit an der Städelschen Kunstschule in Frankfurt und aktueller Studenten von der Kunstakademie in Münster (Heidestr. 50, bis 11. 5.). Wie nahe ihr die eigenen ersten Schritte noch sind, erweist sich in der Galerie Barbara Weiss (Kohlfurter Str. 41/43, 26. 4. bis 15. 6.). Dort nimmt Erkmen mit aktuellen Arbeiten Bezug auf ein Werk aus ihrem ersten Studienjahr, zugleich darf sich der Besucher „Überraschungsskulpturen“ wünschen. An den Wänden hängt die Farbpalette des Modeherbstes 2013 und komplettiert die Zeitreise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

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