Berlin : DIE KÜNSTLERIN

Foto: Jan Ralske / VG Bildkunst 2013
Foto: Jan Ralske / VG Bildkunst 2013

Monica Bonvicini, 47

, kam 1986 zu Besuch ins geteilte Berlin und blieb zum Kunststudium an der UdK. In den Neunzigern begann die Norditalienerin, sich verstärkt mit Architektur zu beschäftigen und brachte frischen Wind in die Berliner Debatten. Bis heute sind Architektur und Gender, Sex und Gewalt ihre Themen. Berühmtheit erlangte ihr Video „Wallfuckin’“, das eine an einer Wand masturbierende Frau zeigt. 2005 ließ sie Bauarbeiter auf der Biennale in Venedig die Konturen des berühmten Caspar-David-Friedrich-Eisbergs aus einem Ytong-Block meißeln und nannte die Arbeit „Minimal Romantik“. Seit 2003 lehrt sie Bildhauerei und Performative Kunst an der Wiener Akademie.

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