Berlin : Die Kunst des schnellen Schusses

„Bad Boys“ der Fotografie werden sie genannt, die Paparazzi, denen die Berliner Helmut Newton Stiftung ab morgen eine eigene Ausstellung widmet. Newton selbst war fasziniert von dem schnellen Geschäft, der Prominentenjagd seiner Pressekollegen. Gezeigt werden 350 Schwarz-Weiß-Fotografien aus Galerien, Sammlungen und Archiven aus den 30er bis 70er Jahren. Kurator Matthias Harder waren die Promi-Schnappschüsse der darauffolgenden Zeit denn doch zu geschmacklos. Gezeigt werden Beispiele auch berühmter Fotografen, von Erich Salomon, Weegee oder Daniel Angeli. Damit wird erstmals in Deutschland dem Thema eine eigene Schau gewidmet; bislang galt Museen das Werk der Paparazzi nicht als kunstwürdig. NK

Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, (Charlottenburg), Eröffnung am Freitag, bis 16. November, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18, Donnerstag bis 22 Uhr

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