Berlin : DIE  KUNST

Rahmen-Werk.

In seinen Arbeiten setzt sich Gerold Miller mit Fragen von Bildlichkeit im Grenzbereich

von Skulptur, plastischem Objekt und Raum auseinander. Seine wandbezogenen Objekte aus Aluminium

und Lack reduzieren den Einsatz von Form und Farbe bis an ihre Grenzen. Mit seiner Serie der „Instant Visions“, aus der wir die Arbeit Nummer 109 mit einer Originalgröße von 179 x 148,5 x 12 Zentimetern zeigen (Foto: Jens Ziehe), reflektiert der Künstler unter anderem die ständige Beschleunigung und die Rastlosigkeit des modernen urbanen Lebens. Das für die Werkgruppe typische Motiv der rotierenden Scheiben erzeugt aus der Fläche heraus eine dynamische Kreisbewegung, die den Blick des Betrachters sogartig in einen illusionistischen Tiefenraum zieht. Die Überfülle visueller Eindrücke des Alltags wird kondensiert. Das edle Objekt wirft seine Schatten und erweist sich damit als Kommentar des Zeitgeists.

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