Berlin : DIE KUNST

Zehn Männerköpfe.

Gesichter aus dem Freundes- und Bekanntenkreis des Künstlers, für jede Dekade des Lebens ein Kopf – das zeigt Matthias Mansens Serie „Lebensalter“ von 2011. Für das Werk des Künstlers ist sie charakteristisch: Mansen fertigt Holzschnitte, deren Schnittstrukturen ihren Charakter definieren. In die Textur der Schnitte sind in diesem Fall die Assoziationen zu den einzelnen Freunden eingeflossen, meist Landschaftliches wie Wolken (Jan, ganz oben links), Gras (Julian, ganz oben rechts), Sonnenflecke (Matthias, zweite Reihe, zweiter v.l.) oder trockene Erde (Eberhard, dritte Reihe, zweiter v.r.). Die Individualität der Bilder rührt auch aus der Methode des Künstlers: Mansen schneidet immer direkt in die schwarz eingefärbte Platte, in diesem Fall Bretter eines alten Bleisatzregals. Dabei kam bei dieser Serie – vom einfachen Messer bis hin zum Hohleisen – für jedes Bild ein neues Werkzeug zum Einsatz, passend zur jeweiligen Assoziation.

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