Berlin : DIE KUNST

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In ihrem Projekt „Semantic Fields“ erforscht Silvina Der-Meguerditchian den Raum zwischen dem Bild und dem geschriebenen Wort, das sie in seine Bestandteile

auflöst. Buchstaben aus Papier, dem Hauptträger des geschriebenen Wortes, werden durchbohrt von Wolle oder Nähgarn. Begriffe wie „PLACE“, „WE“ oder „LOVE“ werden so übersetzt in ein Dickicht aus Fasern, in ein schwierig zu entzifferndes Rätsel. Diese Verschlüsselung

mit ihrer weichen, durchlässigen Oberfläche verweist auf die verschwimmenden Grenzen

zwischen Ideen und ihren Bezeichnungen. Der-Meguerditchians künstlerische Sprache ist sehr vielfältig: Sie fertig auch Installationen, Videos, Klangarbeiten, Teppiche, Fotografien. Ihre Projekte sind Teile eines Prozesses, der sich immer wieder auch mit der Geschichte

der Armenier und deren Aussöhnung mit der Türkei beschäftigt.

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