Berlin : DIE KUNST

Bild zum Betreten.

Diese unbetitelte Arbeit hat Tim Stapel in der Berliner Galerie Arratia, Beer gezeigt. Eine streng komponierte, regelmäßige Struktur gleichschenkliger Dreiecke aus Teppichboden bedeckt die Galerieräume. Ein Muster mit irritierendem optischen Effekt: Die Ebenen verschwimmen, es gibt keinen eindeutigen Standpunkt, der Eindruck von Bewegtheit entsteht, auch der

Betrachter bewegt sich – so bekommt die Oberfläche skulpturale Qualitäten.

Stapels Arbeiten, ob aus Teppich, Fliesen oder Holz, werden von Grundformen

bestimmt, die er auf vorgefundene Unter- und Hintergründe anwendet. „Ich kann nicht sagen, wo die Arbeit aufhört und der Raum anfängt“, so der Künstler.



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