Berlin : DIE KUNST

Mollusken, Mimosen und andere Merkwürdigkeiten.

Über die Herkunft ihrer Motive verrät die Berliner Künstlerin Astrid Köppe nichts. Nur so viel, dass es Gegenstände des täglichen Lebens sind, die sie neu kombiniert und verrätselt. „Es kommt darauf an, wie man hinschaut“, lautet ihr Credo, das auch von den Surrealisten stammen könnte. In der Berliner

Galerie Frühsorge präsentiert sie gegenwärtig unter dem Titel „Bakemono“ ihre neuesten Zeichnungen (Heidestr. 46-52, bis 28. Juli; Di-Sa 11-18 Uhr). Bakemono bedeutet im Japanischen „Sich verwandelnde Dinge“ und bezeichnet die Monster in der traditionellen Kultur.

Entscheidende Anregungen zu ihren sonderbaren Wesen dürfte die Künstlerin im vergangenen Winter bei ihrem Stipendium in Kuala Lumpur auf Einladung des Goethe-Instituts gewonnen haben. Dort faszinierte sie ein chinesischer Markt mit seinem exotischen Angebot. NK

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