Berlin : DIE KUNST

Raumbilder.

Stein als skulpturales Rohmaterial blickt auf eine lange Tradition und reicht zurück bis zu den antiken Hochkulturen. Von daher wirkt es wie ein Paradox, wenn Michael Schoenholtz seine massiven Abstraktionen aus Muschelkalk, Marmor oder Sandstein nicht für die Ewigkeit gemacht sieht. Sondern immer wieder an der Gegenwart überprüft und neu formiert, wenn er es für nötig hält. Ein Blick in sein Berliner Atelier – von ihm selbst fotografiert – offenbart deshalb den Geist eines Lebenswerks, das sich seit den sechziger Jahren kontinuierlich entwickelt. Vom figurativen Fragment, das noch Beine, Hände oder Brüste erkennen lässt, zu vermeintlich simplen Formen. Diese aber sind so elementar, dass alles in ihnen steckt und alles noch möglich ist. cmx

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