Berlin : DIE KUNST

Ich im Ich.

Wenn Ming Rollen aus Kinoklassikern adaptiert, fasziniert die Perfektion, mit der er in die Haut der Dargestellten schlüpft. In der Ausstellung „Rohkunstbau“ auf Schloss Roskow im Havelland ist gegenwärtig sein Reenactment des Polanski-

Films „Making Chinatown“ zu sehen (bis 22. 9.).

Auf der Biennale in Lyon wird er ab 12. 9. seinen neuen in Japan gedrehten Film „Me in Me“ präsentieren, in dem er Heldinnen aus drei verschiedenen Epochen spielt: der klassischen Ära Japans, der Nachkriegsmoderne und des digitalen Zeitalters. Für Mehr Berlin schuf der chinesisch-

stämmige Künstler vorab dazu ein Filmplakat,

auf dem er selbst im Outfit der drei Hauptfiguren

zu sehen ist. Der Titel „Me in Me“ steht in den

für die jeweilige Phase typischen japanischen Schriftzeichen: Kanji, Hiragana und Katakana. NK

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