Berlin : Die Liebe ist ein seltsames Spiel

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Es fing an, als er 21 war und unglücklich verliebt. Damals studierte Bas Kast Hirnforschung, und er fragte sich, ob nicht sie, die Wissenschaft, ihm das Geheimnis der Liebe erklären könne. Sie konnte – zum Teil. Die begehrte Evelyn war damit zwar nicht zu gewinnen. Aber das wissenschaftliche Interesse an der Liebe blieb.

Heute ist Bas Kast zehn Jahre älter und Redakteur im Wissenschaftsressort des Tagesspiegel. Über das schönste und verwirrendste Gefühl hat er mittlerweile sogar ein Buch geschrieben: „Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt“ (S. Fischer Verlag), in dem er die Entdeckungen aus den Liebeslabors der Forscher zusammenträgt. In unserer neuen Reihe „Zeitung im Salon“ liest Bas Kast am 2. Dezember für TagesspiegelLeser aus seinem Buch und spricht mit Annabel Wahba (Redakteurin bei der Seite Drei) über all die Fragen, die frisch Verliebte ebenso beschäftigen wie erfahrene Ehepartner: Warum sind wir manchmal etwas verrückt, wenn wir verliebt sind? Wieso werden wir eifersüchtig? Gibt es eine Glücksformel für eine gute Partnerschaft?

Ganz lässt sich das Mysterium der Liebe wohl nie entschlüsseln. Mit Hilfe der Forschung aber lassen sich doch Muster erkennen, warum Beziehungen gelingen oder scheitern. In seinem Buch, das wochenlang auf der Bestsellerliste des Spiegel stand, vereint Bas Kast die Erkenntnisse von Psychologen, Medizinern, Verhaltensforschern und Neurophysiologen zu einer Logik der Liebe, die uns dem Glück ein Stück näher bringt. Wie immer im Tagesspiegel-Salon servieren die literarischen Köche von eßkultur Passendes zum Buch, diesmal: verführerische Bissen. Jazzpianist Matthias Klünder spielt Lieder von der Liebe, die so manche Evelyn dahinschmelzen lassen dürften. Tsp

Zeitung im Salon, Donnerstag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, im ehemaligen Restaurant Die Möwe, Palais Am Festungsgraben, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin. Eintritt (inklusive Essen) 10 Euro. Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: (030) 26009-609, heute von 7.30 Uhr bis 20 Uhr, die Zahl der Plätze ist begrenzt. Gehen mehr Anmeldungen ein, entscheidet das Los. Die nächsten Termine: 20. Januar Harald Martenstein, 24. Februar Jana Simon.

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