Berlin : Die Modepuppe des FBI Sandra Bullock stellt „Miss Undercover 2“ vor

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An sich könnte so eine Geschichte nicht weitergehen, jedenfalls nicht unter dem bekannten Titel: „Miss Undercover“, das war vor knapp fünf Jahren die Geschichte der kratzbürstigen FBIBeamtin Gracie Hart, gespielt von Sandra Bullock. Einer Polizistin, die ihre praktische, doch nicht gerade modische Uniform liebte wie sonst nichts – und sich plötzlich in verdeckter Position um die Sicherheit der Wahlen zur Miss United States bemühen musste, einschließlich High Heels, Wimperntusche und allem Drum und Dran. Eine ebenso komische wie turbulente und zuletzt natürlich erfolgreiche Story, die Gracie Hart ins Rampenlicht der Öffentlichkeit rückt. Dort gedeihen Undercover-Agenten naturgemäß nur schlecht.

Aber wie das nun mal im Kinogeschäft so ist: Die Geschichte muss weitergehen und natürlich unter gleichem Titel. Also kommt am 24. März „Miss Undercover 2 – fabelhaft und bewaffnet“ ins Kino – und an diesem Donnerstag Sandra Bullock nach Berlin. Sie ist zugleich Hauptdarstellerin und Produzentin des Film, strahlender Mittelpunkt der Premiere, die gegen 19 Uhr mit einem Empfang im Cinestar am Potsdamer Platz beginnt.

Zehn Jahre ist es her, dass Sandra Bullock ihren Durchbruch auf der Leinwand hatte, mit gleich drei Erfolgsfilmen: die Liebeskomödie „Während du schliefst“ und die Thriller „Das Netz“ und besonders „Speed“ mit ihr als Busfahrerin an der Seite von Keanu Reeves. Bald wurde sie als mögliche Nachfolgerin von Julia Roberts gehandelt, was nicht ganz geklappt hat, aber ein Kassenfüller ist sie allemal.

In „Miss Undercover 2“ ist die ehemalige Stöckelschuh-Feindin ins Gegenteil umgeschlagen, wird als neues Aushängeschild des FBI durch die Talkshows des Landes gehetzt, entwickelt an den Äußerlichkeiten, die dieser Job nun mal mit sich bringt, mehr und mehr Gefallen, bis sie fast zum Modepüppchen wird, eine Art FBI-Barbie. Aber da werden zum Glück ihre besten Freunde entführt: die Misswahl-Siegerin Cheryl Frazier, erneut dargestellt von Heather Burns, und der Conferencier Stan Fields alias William Shatner, der auf ewig mit einem der berühmtesten Sätze der Filmgeschichte verbunden ist: „Beam me up, Scotty!“ ac

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