DIE ORDNUNGSÄMTER  : Saubermann, Schutzmann, Buhmann

STRUKTUR

Jeder Bezirk hat sein Ordnungsamt. Bisher sind nicht alle gleich strukturiert. In Bezirken mit Parkraumbewirtschaftung ist eine Teilung in Allgemeinen Ordnungsdienst („Kiezstreifen“) und Parkraumüberwacher üblich. Letztere sind nur zur Kontrolle von Parkscheinen befugt.

AUFGABEN

Laut Innensenator Körting sichern die Ordnungsämter das Funktionieren des Gemeinwesens in der Stadt. Parks: Die Kiezstreifen kontrollieren, dass Hunde in Grünanlagen angeleint sind und dass die Besitzer ihre Hinterlassenschaften beseitigen. Sie gehen auch gegen Vermüllung, illegales Grillen und Feuer vor.

Gaststätten: Wo Alkohol ausgeschenkt wird, ist eine Genehmigung des Ordnungsamtes notwendig. Das Amt kontrolliert, dass kein Alkohol an Minderjährige abgegeben wird (Jugendschutz). Auch Raucherkneipen (Nichtraucherschutz) und die korrekte Aufstellung von Tischen und Stühlen auf Gehwegen werden überprüft.

Parken: Die Polizei ist für den fließenden Verkehr zuständig, das Ordnungsamt für den ruhenden – also für Falschparker, etwa an Zebrastreifen, auf Fahrradspuren und vor Ausfahrten.

Lebensmittel und Tiere: Die Veterinäre beim Ordnungsamt kontrollieren die gewerbliche Haltung von Tieren, begutachten bissige Hunde und prüfen Hygienebestimmungen für tierische Lebensmittel.

Straßenfeste: Die Ordnungsämter wägen die Interessen von Veranstaltern (Sperrungen, Musik usw.) gegen die der Anwohner ab. Ruhestörer – auch private – bekommen es mit dem Amt zu tun, wenn jemand sich beschwert. obs

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