Berlin : Die Organisation hilft Randgruppen - und lädt am Sonntag zum Benefizkonzert

Tanja Buntrock

Gesellschaftlichen Randgruppen helfen, ist das erklärte Ziel der "Bürgerstiftung Berlin". Ein Jahr wird sie im Juli alt, Anlass für ein Benefizkonzert am Sonntag. Die Stiftung will vor allem Jugendlichen helfen und ihnen neue Chancen eröffnen. "Wir sind der Meinung, dass Kinder ohne Bildung keine Chance auf Ausbildungsplätze haben und viele von ihnen dann abdriften", erklärt Verena von Bassewitz, Pressesprecherin der Organisation.

Zur Zeit verfügt die Bürgerstiftung Berlin über ein Stiftungskapital von 300 000 Mark, "von den Erträgen daraus sind noch keine großen Sprünge zu erwarten, aber der Anfang ist gemacht", sagt die Sprecherin, "sobald sich unser Stiftungskapital auf eine Million Mark erhöht hat, dürfen wir auch unseren Stiftungszweck erweitern". Bis dahin stehen benachteiligte Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt der Organisation. Auch wenn Gelder für Arbeitsgemeinschaften in Berliner Schulen gestrichen werden, nimmt sich die Bürgerstiftung Berlin diesem Problem an.

Da die rund 20 Mitglieder alle ehrenamtlich tätig sind, ist es ihnen nicht möglich, auf soziale Brennpunkte in den verschiedenen Bezirken aufmerksam zu werden, "aber es kommt auch durchaus vor, dass Jugendliche auf uns zukommen und um Unterstützung bitten". Neben der gezielten Unterstützung durch Sachmittel, fungiert die Organisation aber auch immer wieder als Vermittler. So hat sie den Kontakt zwischen dem Stadtteilverein Tiergarten, der neue Basketbälle benötigte, und den Profis von Alba-Berlin hergestellt. Ergebnis: Alba spendete die begehrten Bälle.Am kommenden Sonntag findet um 11 Uhr ein Benefizkonzert zu Gunsten der Bürgerstiftung Berlin im Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden statt. Das Konzert kostet keinen Eintritt, doch die Veranstalter hoffen auf die Spenden der Besucher.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben