Berlin : Die Polizei bittet um Mithilfe

Die Berliner Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung eines Raubüberfalls auf einen Geldboten in Wedding am 31. März. Das 41-jährige Opfer war von den Tätern durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Der Geldbote wollte gegen 15.00 Uhr die Einnahmen einer Zigarettenfirma zu einer Bank in der Utrechter Ecke Müllerstraße bringen. Vor der Bankfiliale wurde er von drei Unbekannten angegriffen und geschlagen. Als das Opfer bereits am Boden lag, stachen ihm die Täter zweimal mit einem Messer in den Rücken.

Die Räuber entrissen dem Boten eine schwarze Umhängetasche mit Geld und Schecks und flüchteten mit einem gestohlenen blauen Opel Kadett in Richtung Turiner Straße. In dem Fahrzeug saß ein weiterer Komplize. Die Täter sind nach Polizeiangaben vermutlich Türken im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Der eine soll etwa 1,80 Meter groß und kräftig sein. Er trug eine dunkelbraune oder schwarze, beigefarben abgesetzte Lederjacke mit der Aufschrift "Gordon". Seine drei Komplizen sind 1,70 bis 1,75 Meter groß, ebenfalls kräftig und schwarzhaarig. Sie trugen dunkle Kleidung.

Für Hinweise, die zur Namhaftmachung der Täter führen, haben die Zigarettenfirma und ihre Versicherung eine Belohnung von jeweils 2000 Mark ausgesetzt. Hinweise, die zum Auffinden der Beute führen, werden mit bis zu 3000 Mark belohnt. Zeugen wenden sich an das 2. Raubkommissariat beim Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12, Telefon (030) 699 384 91.

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