Berlin : Die Reisen der Schönen vom Nil

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Die 50 Zentimeter hohe Skulptur der etwa im Jahre 1338 v. Chr. gestorbenen Königin Nofretete, der Gemahlin von König Amenophis IV. (Echnaton) und Stiefmutter Tutench-Amuns, war am 7. Dezember 1912 bei Ausgrabungen in den Ruinen von Tell el-Amarna, auf halbem Wege zwischen Luxor und Kairo, am Nil gelegen, entdeckt worden.

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Thutmose hieß der Chef der Bildhauerwerkstatt, in der der Kopf als Vorlage für die Herstellung weiterer Bildwerke gedient haben mag. Nofretete kam 1920 ins Vorderasiatische Museum auf der Museumsinsel, wurde vor Fliegerbomben in den Keller der Staatsbank und in den Zoo-Bunker gerettet, kam 1945 in ein Salzbergwerk in Thüringen, wurde von dem Amerikanern entdeckt und steht seit 1956 in West-Berlin, erst in Dahlem, dann in Charlottenburg. Lo.

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