Berlin : Die Säulen des Atriums könnten kippen

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Reinickendorf. Das Atrium im Märkischen Viertel ist selbst im Bundeskanzleramt ein Begriff. Als es um das Programm eines Empfanges für die Kinder New Yorker Feuerwehrleute am 4. Juli im Kanzlergarten ging, fragte man im größten Berliner Jugendzentrum nach dem FEZ Wuhlheide. Noch konnte der Leiter Lutz Lienke prompt reagieren, doch damit könnte es bald vorbei sein. Weil der diesjährige Senatszuschuss fraglich ist, droht einem Großteil der Projekte nach den Sommerferien das Aus.

Zur Hälfte stammten die Honorarmittel des Atrium am Senftenberger Ring bisher aus dem Senatstopf „Jugend mit Zukunft“. Da sie in der Regel zur Jahresmitte gezahlt wurden, nutzte man von Januar bis Juni den Anteil des Bezirksamtes. Mit dem Geld werden unter anderem Künstler bezahlt, die hier mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Die mobile Bildhauerwerkstatt „Rolling Stone“ gehört ebenso dazu wie ein Metallbildhauerkurs für straffällig gewordene Kids sowie eine eigene Zeitschrift und eine eigene Webagentur. Pro Woche verzeichnet das Zentrum rund 550 Nutzer, hier fanden die Berliner Schultheaterwochen statt und man ist Ausrichter der Bildnerischen Wochen der Berliner Schulen. Bevor das Abgeordnetenhaus am 27. Juni den Doppelhaushalt verabschiedet, können wir nichts sagen, erklärte Rita Hermanns von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport. du-

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