Berlin : Die Stadt liegt zwischen zwei Tiefs

Johannes Metzler

Ganz große Wetter-Katastrophen brechen heute und in der Nacht der Nächte nicht herein. Zwei "Modelle" hat "Meteofax"-Meteorologe Donald Bäcker ausgetüftelt; als Optimist hält er das bessere Modell für das wahrscheinlichere. Uns sollte es recht sein: Demnach wird es im Tagesverlauf noch aus dichten Wolken schneien oder schneeregnen. Die Temperatur dümpelt um die Null-Grad-Marke herum. Passend zum Beginn der Silvesterfeiereien könnte die Bewölkung dann am Nachmittag ein wenig aufreißen und es könnte in der Nacht trocken sein; mit der Betonung auf könnte. Wenn die Bewölkung den Berlinern und dem Meteorolgen diesen Gefallen nicht tut, ist das dann das Modell 2 mit anhaltendem Schneeregen. Denn die Stadt liegt mittig zwischen zwei Tiefs und das macht die Vorhersage so schwer. Der Wind weht nur schwach, und das ist eine gute Nachricht. Denn so sind die Temperaturen nicht sehr zu spüren. Die zweite gute Nachricht, zumindest für die Menschen an der Siegessäule: Es wird feucht und dunstig, das richtige Wetter also für die Lichtschau. Selbst Schnee steigere die Wirkung der Strahler, betonte "Art in Heaven"-Sprecher Peter Massine gestern. Da die Wolken recht hoch ziehen, sei das auch dem Feuerwerk nicht abträglich, ergänzte Donald Bäcker.

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