Berlin : „Die Stadt muss sauberer werden“ Appell vor der WM von Tourismus-Chef Nerger

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TourismusChef Hanns Peter Nerger hat die Berliner mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft in einem Jahr um mehr Sauberkeit und als Gastgeber um mehr Internationalität gebeten. „Die Stadt muss sauberer werden, wir müssen in den Straßen, in den Grünanlagen mehr optische Signale unserer Gastfreundschaft geben“, sagte der Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH am Mittwoch. Im Servicebereich müssten die Berliner sich „voll auf die Internationalität ihrer Gäste einstellen“. Das beginne bei Zweisprachigkeit der Wegbeschreibungen an den Straßenkreuzungen und der Menükarten in den Restaurants. Auch Verkäuferinnen in Warenhäusern sollten mehr als bisher mindestens Englisch lernen. Internationaler müssten auch Ansagen der Bahn, in U- und S-Bahn werden.

Neben den Spielen im Olympiastadion setzt Nerger vor allem auf die geplante WM-Festmeile auf der Straße des 17. Juni als Anziehungspunkt. „Es kann so ähnlich werden wie an Silvester“, sagte der Tourismus-Chef. Er rechnet in den vier Wochen des Turniers mit 25000 Medienvertretern aus der ganzen Welt. Etwa drei Millionen Gäste zusätzlich könnten Berlin besuchen. „Das ist für Berlin eine Chance, wie sie in den nächsten fünfzig bis hundert Jahren nicht wieder kommt“, sagte Nerger. dpa

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