Berlin : Die Tiger-Show

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Sie sind die Stars auf der ILA: Wenn die sechs Piloten der Patrouille Suisse mit ihren rot-weißen „Tiger"-Jets ihre Kunststücke vorführen, blicken die Messebesucher gebannt zum Himmel. Für ihren ersten Auftritt in Berlin hat die Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe ihr Programm wegen der besonders strengen Auflagen in Deutschland leicht entschärfen müssen, so dürfen keine Figuren geflogen werden, bei denen sich die Kurse der Maschinen kreuzen. Dabei gelten seit der Katastrophe von Ramstein weltweit ohnehin strenge Sicherheitsregeln, betont der Kommandant der Truppe, Oberstleutnant Daniel Hösli. So müssen seine Piloten bestimmte Abstände zum Publikum einhalten und dürfen bestimmte Manöver nur parallel zum Besucherbereich fliegen.

Ihr 19-minütiges Programm absolvieren die „Tiger“ in einer Höhe zwischen 160 und 2600 Metern und erreichen Geschwindigkeiten zwischen 250 und 1100 Stundenkilometern. Zu den Besonderheiten gehört die Figur „Matterhorn".

Viele Manöver erscheinen aufgrund des Blickwinkels vom Boden aus viel gefährlicher „als sie tatsächlich sind“, sagt Staffelchef Hösli. Tatsächlich seien ausreichende Sicherheitsabstände zwischen den Maschinen vorhanden.

Die sechs Piloten verfügen über eine Erfahrung von 1000 bis 2200 Flugstunden und sitzen seit mindestens zwei Jahren am Steuerknüppel des „Tigers". Eine Chance, in die Elitestaffel aufgenommen zu werden, haben nur die Besten der Besten. Bewerben kann man sich nicht.

„Wir suchen uns die Leute aus und sprechen sie an“, sagt Hösli. Bei der Auswahl hat jedes Staffelmitglied ein Vetorecht.du-

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