Berlin : Die vergebliche Jagd nach einem Gerücht

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Polizeilicher Staatsschutz, Bundeskriminalamt und Geheimdienste hecheln seit Wochen hinter einem Phantom her: Gerüchten. Diese besagen, dass am 31. Oktober mit Anschlägen zu rechnen sei. Aber auch der gestrige 30. Oktober war im Gespräch. In ganz Deutschland verbreiteten sich diese nicht nachweisbaren Behauptungen per SMS, E-Mail und Telefon wie ein Lauffeuer. Die Urheber dieser Gerüchte sind unbekannt. Diejenigen, die sie weiter erzählen, beziehen sich auf eine Freundin, die von einer Freundin gehört hat, dass eine Freundin eine Warnung erhalten habe.

Zum Thema Online Spezial: Innere Sicherheit Die Warnung stammt angeblich von deren afghanischen - oder wahlweise talibanischen oder arabischen - Ex-Freund. Dieser habe die Warnung hinterlassen, als er sich von der Frau trennte. Diese allerdings konnte bisher von niemandem ausfindig gemacht werden, ebenso wenig wie es konkrete Hinweise auf tatsächlich geplante Anschläge gibt. Die bereits seit dem 11. September geltenden Sicherheitsvorkehrungen gelten unverändert weiter.

Die Sicherheitsbehörden vertreten die Auffassung, dass offenbar jemand versucht, die Ängste und Unsicherheit, die seit den Anschlägen in den USA in der Bevölkerung herrschen, weiter zu schüren. Sie empfehlen daher: Ruhe bewahren.

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