Berlin : Die Versuchung des Padre Amaro

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In Mexiko löste er bei seinem Erscheinen letztes Jahr heftige Proteste aus. Trotzdem wird der kirchenkritische Film „Die Versuchung des Padre Amaro“ als der erfolgreichste mexikanische Streifen seit eh und je bezeichnet. Gestern fand im Sony Center am Potsdamer Platz die Deutschlandpremiere des Spielfilms statt. Der Einladung von Columbia TriStarChef Jürgen Schau waren 22 Botschafter sowie viele Prominente aus Film und Politik gefolgt. Sichtlich bewegt über den tragischen Inhalt zeigte sich US-Botschafter Daniel Coats : „Das ist eine Geschichte, über die ich noch lange nachdenken werde.“ Auch in Amerika löste der Film bereits heftige Diskussionen über die gesellschaftliche Lage in Mexiko aus. „Hoffentlich ist das nur der Beginn einer ganzen Serie kritischer Produktionen“, wünschte sich der mexikanische Botschafter Jorge Eduardo Navarrete López . Der Film reflektiere die politische Situation seines Landes sehr gut. Es werde Zeit, endlich offen über Probleme wie Bestechung und illegale Abtreibung sprechen zu dürfen – anders sei eine Veränderung nicht möglich. avd

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