Berlin : Die Wut weicht nicht

In Friedrichshagen und Potsdam riefen Flugrouten-Gegner zu neuen Protesten auf

Dagegen. Die Proteste gegen die neuen Flugrouten lassen nicht nach - für den gestrigen Montag waren gleich zwei Demonstrationen angekündigt. Unser Bild zeigt eine Protestveranstaltung Ende Juni vor dem Flughafengelände in Schönefeld. Foto: dpa
Dagegen. Die Proteste gegen die neuen Flugrouten lassen nicht nach - für den gestrigen Montag waren gleich zwei Demonstrationen...Foto: dpa

Berlin/Potsdam - Die Proteste gegen die Flugrouten für den künftigen Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld gehen weiter – am Montag wollten Gegner der überarbeiteten Pläne an gleich zwei Standorten demonstrieren. Die Friedrichshagener Bürgerinitiative gegen Fluglärm lud für den Abend zu einer Demonstration auf dem Friedrichshagener Marktplatz, die Proteste sollten sich gegen geplante Routen über den Müggelsee richten. Bereits am späten Nachmittag wollten die Havelsee-Gemeinden südlich von Potsdam demonstrieren: Um 17 Uhr sollte die BER-Anflugroute über die Havelseen bei einer Demonstration vor der Staatskanzlei in Potsdam symbolisch an die Landesregierung zurückgegeben werden, wie der Sprecher der Bürgerinitiative „Fluglärmfreie Havelseen“, Peter Kreilinger, ankündigte. An der Aktion wollten sich auch die Bürgermeister von Werder/Havel, Schwielowsee, Michendorf und Nuthetal beteiligen. Kreilinger sprach angesichts der Anflugroute von einer „realen Bedrohung“ der staatlich anerkannten Erholungsorte. Mit Unterstützung der Bürgermeister fordere die Region ihr Recht auf Lärmschutz ein. Die Teilnehmer der Demo wollten sich für die Performance in Schwarz kleiden und die Flugroute in Form einer 100 Meter langen Stoffbahn über ihren Köpfen tragen. dapd

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