Die zweite Tour : Vom S-Bahnhof Grünau nach Friedrichshagen

Stefan Jacobs

Die Tour startet am S-Bahnhof Grünau (1), der dank S 8 und S 46 aus vielen Richtungen gut erreichbar ist. 500 Meter sind es zur Fähre F 12 (2), die täglich bis 20 Uhr mindestens im 20-Minutentakt nach Wendenschloss fährt.

Am Ufer entlang.

Dort ist ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster zu bewältigen, ehe es auf dem auch von Fußgängern genutzten Uferweg in den Wald geht – vorbei am Seebad Wendenschloss (3) (2,0 km seit Start), tgl. 9 - 20 Uhr) und nach Schmetterlingshorst (4) (Biergarten, Imbiss, Ausstellung; Mo - Fr 10-17, Sa/So 10 - 19 Uhr). Am ehemaligen Lokal Marienlust (5) (3,8 km seit Start) knickt die Route links ab. An der Schranke vorbei geht es auf eine Treppe zu (4,2 km), die zum Müggelturm (8) (offen täglich 10 bis 20 Uhr) führt. Wer eine steile Bergetappe und knapp fünf Kilometer sparen will, parkt hier, nimmt die Treppe – und folgt anschließend der kleinen Autostraße (vom See gesehen vor der Treppe links).

Alternative Route.

Die Tour über die Berge (+5 km) führt vor der Treppe rechts auf dem ebenfalls asphaltierten, beschrankten Weg durch den Wald. Die Route verläuft parallel zum Südhang der Müggelberge, steigt dann deutlich an und erreicht Müggelheim. Hinter dem ersten Haus geht es links in den Grünstadter Weg, der zur Straße Am Müggelberg (6) wird. Wer glaubt, er sei schon oben, wird eines Besseren belehrt: Gegenüber der Hausnummer 55 zweigt ein namenloser Asphaltweg links ab, der heftig ansteigt. 300 Meter weiter ist man wirklich oben, fährt an den Funkstationen vorbei, bis der Asphalt endet – und genießt den Panoramablick auf den Großen Müggelsee vom Picknickplatz (7). Von hier geht es 150 Meter zurück. Die zur Downhill-Piste für Mountainbiker umgebaute Rodelbahn bleibt dabei ebenso rechts liegen wie der erste Wanderweg mit den Naturstufen. Gleich dahinter zweigt scharf rechts ein besserer Weg ab, der auf dem Kamm entlang zum Müggelturm führt. Bergab geht es danach vom Vorplatz des Turms auf der steilen Betonstraße. Dabei empfiehlt sich wegen tückischer Querfugen, das 30er-Schild ernst zu nehmen.

Weiter zum See.

Die Straße endet am Müggelheimer Damm (5,7 km), auf dessen anderer Seite es bald rechts (6,0 km) am Großen Müggelsee entlang geht. Makelloser Asphalt führt an mehreren Ausflugslokalen vorbei zum Badestrand am Kleinen Müggelsee (11,1 km) und weiter über die beiden Spreebrücken (9) vor dem Dämeritzsee (14,6/14,9 km).

Abkürzung.

Wer genug hat und den Autoverkehr auf dem letzten Teil der Tour scheut, kann am Lagunenweg (16,0 km) dem Schild zum S-Bahnhof Wilhelmshagen (10) folgen und die Tour dort beenden.

Oder weiterfahren.

Sonst führt die Route weiter geradeaus durch Neu Venedig – und wahlweise das alte Fischerdorf Rahnsdorf – zurück zum Großen Müggelsee. Die Wegweisung durch die Brückenstraße (11) bedeutet kurzes Geholper und eine Brücke mit je elf Stufen (19,3 km), erschließt aber einen grandiosen Abstecher ans Ufer, wenn man dem Weg dahinter parallel zum Fließ links bis zum Ende folgt. Die Route zur Weiterfahrt zweigt aber schon an der Gabelung (19,4 km) der beiden Waldwege rechts ab zum Fürstenwalder Damm. Am Strandbad Müggelsee vorbei (20,1 km, täglich bis 22 Uhr) geht es zum Hochufer, weiter am Wasserwerk (12) (22,8 km, Museum geöffnet Freitag / Samstag 10 - 18, Sonntag 10 - 16 Uhr) bis zur Tramwendeschleife und durch die Werlseestraße.

Endstation Friedrichshagen.

Die Rahnsdorfer Straße (13) führt zum Marktplatz von Friedrichshagen (24,3 km). Auf der Bölschestraße ist rechts nach einem knappen Kilometer der S-Bahnhof Friedrichshagen (14) erreicht.

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