DIE GESCHICHTE : DIE GESCHICHTE

IM MITTELALTER

Das stadtplanerisch umstrittene Areal, das von Marienkirche, Rotem Rathaus, Fernsehturm und dem künftigen Stadtschloss eingegrenzt wird, gehört zu den ältesten besiedelten Bereichen der Stadt. Hier fand um 1247 die erste Stadterweiterung statt, samt Neuem Markt und Kirchplatz. Während das alte Schloss Anfang der Fünfziger gesprengt wurde, wurde die Marienkirche schon in den ersten Nachkriegsjahren repariert.

PREUSSENS GLORIA

Die frühen preußischen Könige und Kaiser zeigten zwar durchaus Sinn für repräsentative Stadterweiterungen, der historische Stadtteil direkt in der Nachbarschaft ihres Schlosses wurde von ihnen aber weitgehend ignoriert. Erst unter Wilhelm II. änderte sich das – mit ersten Abrissen der gewachsenen Wohnquartiere. Dennoch blieb die Stadtstruktur im jetzt diskutierten Gebiet der Enge des Mittelalters erkennbar verpflichtet.

WELTSTADT-TRÄUME

Erst ab 1970 war mit der Alt-Berliner Gemütlichkeit am Roten Rathaus Schluss. Die zerbombten Reste der alten Bebauung wurden großflächig abgetragen, die Marienkirche blieb dort als historischer Solitär die einzige Erinnerung. Geprägt wurde die Gegend von nun an durch die Repräsentationsbauten der DDR, vorneweg der Palast der Republik und der Fernsehturm. Das Motto: von der Altstadt zur Weltstadt . ac

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