DIE JAGD IN ZAHLEN : Brandenburgs Jäger machten reiche Beute

REHE LEBEN GEFÄHRLICH

Der Wildbestand in Brandenburg ist nach Angaben des Landesforstbetriebes so groß wie noch nie seit Beginn der Erfassung vor 40 Jahren. Im Jagdjahr 2012/13 wurden allein knapp 171 000 Stück Schalenwild geschossen oder tot aufgefunden, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Den höchsten Anteil hatte daran Rehwild mit knapp 74 000 erlegten Tieren. Bei Rotwild waren es knapp 10 000 Stück (18 Prozent mehr) und bei Damwild knapp 14 400 Stück (12 Prozent mehr). Auch über 20 000 Waschbären wurden erlegt. Ein Rückgang wurde lediglich bei Kaninchen registriert: nur 70 Tiere.

KEINE NATÜRLICHEN FEINDE

Dennoch reichen diese Zahlen für ein gesundes biologisches Gleichgewicht nicht aus. Es gibt kaum noch natürliche Feinde, und der Wald bietet dem Nachwuchs alle Chancen für ein Wachsen und Gedeihen. Große Flächen mit Monokulturen wie Mais tragen ebenso dazu bei. Die hohe Zahl von Tieren wiederum schadet dem Wald, da junge Bäume kaum Möglichkeiten zur Entfaltung erhalten. Deshalb werden immer mehr Flächen eingezäunt. ste

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