Berlin : Diepgen dankte den Spendern für das Kinderhilfswerk

In Berlin sind während der einjährigen Partnerschaft für das UN-Kinderhilfswerk Unicef 6,3 Millionen DM gesammelt worden. Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen dankte zum Abschluss der Aktion am Mittwoch den zahlreichen Spendern. Berlin habe sich als "Hauptstadt für Kinder" erwiesen. Zudem habe die Stadt die Partnerschaft genutzt, um die Rechte der Kinder zu propagieren. Insgesamt gab es rund 250 Veranstaltungen, von denen einige weitergeführt werden sollen. Dazu gehört unter anderem das Hauptstadtfest für Kinder, das am 3. und 4. Juni Unter den Linden wiederholt werden soll. In diesem Jahr übernimmt Bonn die Partnerschaft.

Das Geld kommt vier Hilfsprojekten von Unicef zugute. Dazu gehören ein Programm gegen Mädchenprostitution und sexuellen Missbrauch in Brasilien, die Minenaufklärung in Kambodscha sowie die Unterstützung für Heimkinder in der Ukraine und für Flüchtlingskinder aus dem Kosovo. Berlin hatte als neunte Landeshauptstadt die Unicef-Partnerschaft von Düsseldorf übernommen. Ziel ist, die Arbeit des Weltkinderhilfswerks bekannt zu machen und das Bewusstsein für die Situation der Kinder in Armuts- und Kriegsregionen der Welt zu wecken. Insgesamt sind mit dem Beitrag Berlins seit 1991 in Deutschland bisher über 24 Millionen DM gesammelt worden.

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