DIESE VORSCHLÄGE GAB ES AUCH SCHON : Meister, Messer und Museen

KONZERTSAAL

Daniel Barenboim, Dirigent der Staatsoper, wollte vor zwölf Jahren die Abfertigungshalle zum „zweiten großen Berliner Konzertsaal“ umwandeln. Die Akustik sei hervorragend. Außerdem fehle es an Probebühnen für die Opern.

Realitätscheck:

Nur so eine Idee

KLINIK

Kosmetik-Erbe Ronald Lauder empfahl sich als Investor in Tempelhof kurz nach der Schließung. Die Privatklinik sollte mit renommierten Fachärzte internationale Klientel anlocken, die gerne auch mit dem Jet in Tempelhof landen sollten. Die Modemesse Bread & Butter bekam den Vorzug.

Realitätscheck:

politisch abgelehnt

KREATIVZENTRUM

Zurzeit strebt die landeseigene Tempelhof Projekt eine Entwicklung des Gebäudes zum Kreativ- und Gründerzentrum als „Bühne des Neuen“ an. Das Künstlerhaus Bethanien wird als Vorbild genannt: ein Ort, wo neue Produkte und Konzepte vorgestellt werden können. Realitätscheck:

Kein Geld nirgends

LUFTFAHRTGESCHICHTE

Den früheren Tower am Südende des Gebäudekomplexes und die darunterliegenden Gebäude wollte die Flugschule „Tempelhof Aviators“ zu einem Flugplatzmuseum umgestalten. Auch Pläne für ein Museum zur Luftfahrtgeschichte und zur Vergangenheit des Flughafens als Stützpunkt der Alliierten waren im Gespräch.

Realitätscheck:

keine Lobby

BIBLIOTHEK

Als Sitz der ZLB ist das Airport-Gebäude bis heute im Gespräch. Die Architekten hatten sich mit entsprechenden Vorschlägen sogar an dem Architekturwettbewerb beteiligt, mit dem eigentlich Entwürfe für den Neubau gesucht wurden. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zufolge wurde die ZLB-Unterbringung „intensiv geprüft“. Der Vorschlag sei architektonisch nicht umzusetzen. Die Haupthalle böte nur ein Zehntel der benötigten Fläche. Auch der Denkmalschutz stehe im Wege.

Realitätscheck: Der Regierende ist dagegen ball/loy

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