• Diesmal ist die "Automechanika" der Anlass für die Sonderöffnung. Viele Einzelhändler, aber nicht alle Kaufhäuser öffnen die Pforten

Berlin : Diesmal ist die "Automechanika" der Anlass für die Sonderöffnung. Viele Einzelhändler, aber nicht alle Kaufhäuser öffnen die Pforten

CD

Aus Anlass der Fachmesse "Automechanika" können alle Berliner Geschäfte am morgigen Sonntag von 12 bis 17 Uhr öffnen. Der Verkauf muss nicht beantragt werden. Dafür gibt es eine andere Hürde: Händler, die sich beteiligen, dürfen heute nur bis 14 statt 16 Uhr verkaufen - es sei denn, sie haben wie das Kulturkaufhaus Dussmann in der Friedrichstraße eine Sondergenehmigung.

Am Sonntagsverkauf beteiligt sich das Kulturkaufhaus ebenso wie die fünf Kaufhof-Filialen und fast alle Einkaufszentren (darunter die Potsdamer-Platz-Arkaden in Tiergarten, das Europa-Center und das Kudamm-Kareee in Charlottenburg, die Ring-Center in Friedrichshain und Lichtenberg, das Zentrum Helle Mitte in Hellersdorf, das Allee-Center und das Linden-Center in Hohenschönhausen, das Forum Köpenick, die Neuköllner Gropius-Passagen, die Schönhauser-Allee-Arcaden in Prenzlauer Berg, die Hallen am Borsigturm und die Märkische Zeile in Reinickendorf und das Weddinger Gesundbrunnen-Center). Von den Karstadt-Häusern öffnen Hertie an der Bundesallee in Friedenau und an der Schlossstraße in Steglitz, Wertheim Schlossstraße sowie Karstadt in Spandau und Tegel. Andernorts fehlt die Zustimmung der Betriebsräte: Das KaDeWe und Wertheim am Kurfürstendamm versuchen derzeit, in Schlichtungsverfahren eine Einigung über den Sonntag zu erzielen. Ergebnisse sind aber frühestens im November zu erwarten. Auch das Kaufhaus Galeries Lafayette bleibt wegen des Vetos der Personalvertretung zu.

In Spandau führt das Altstadtfest zu noch längeren Verkaufszeiten: Dort dürfen die Geschäfte nicht nur morgen von 12 bis 17 Uhr, sondern auch heute bis 20 Uhr öffnen.

Für 1999 hatte der Senat zusammen mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern vier verkaufsoffene Sonntage und sechs "lange Sonnabende" festgelegt. Der letzte Sonntagstermin ist der 7. November (Galeristenwochenende). Die restlichen Sonnabende sind der 13. (Medientag) und 20. November (Unfallchirurgen-Kongress). Zudem darf wie immer an den vier Sonnabenden vor Weihnachten bis 18 Uhr verkauft werden.

Diese sieben Sonderverkaufstage werden erstmals über die Stadt hinaus als die "7 Shopping-Weekends 1999" beworben. Die von zahlreichen Firmen getragene Initiative stammt von Michael Zehden, dem Vorsitzenden des Partnervereins der Berlin Tourismus Marketing GmbH und Miteigentümer des Schlosshotels Vier Jahreszeiten. Vom 7. November an gibt es an jedem Wochenende Kultur-, Sport- und Medienveranstaltungen. Informationshefte liegen unter anderem in Hotels aus. Auch die Lufthansa erwähnt das Programm in ihren Bordmagazinen.

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