DIE SZENE : Händler, Agenten, Kontakter

Ihre genaue Zahl ist nicht zu ermitteln, geschätzt aber gibt es rund 600 Galerien in Berlin. Im Landesverband der Berliner Galerien (LVBG) ist nur ein Bruchteil von ihnen organisiert, weil viele Individualisten sind und ihre Arbeit lieber ohne Dachverband erledigen. Schwer tut man sich auch mit der Definition: Es gibt kommerzielle Galerien, Händler für den sogenannten Sekundärmarkt (Kunsthandel), von Künstlern geleitete Räume mit Galeristen, Produzentengalerien ohne Leitung oder explizit unkommerzielle Projekträume, in denen man unter Umständen auch etwas kaufen kann. Mobile Galeristen ohne feste Räume, Kunstagenten und Pop-up-Galerien mit wechselnden Standorten ergänzen das unüberschaubare Angebot. Zahlreiche Websites listen die einzelnen Kunstquartiere auf, während unermüdliche Kunstgänger wie der „Kunstkontakter“ ganze Filmsequenzen von Vernissagen drehen und anschließend ins Netz stellen. Erste Hilfe bei der Übersicht leistet die Seite

www.berliner-galerien.de

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