Berlin : Diplomatisches Feten-Hopping

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Wer hat den Potsdamer Platz so schön gemacht? Nie ist die Frage so aktuell, wie kurz bevor die Berlinale beginnt. Daimler-Chrysler hatte seinen Neujahrsempfang für das Diplomatische Corps praktischerweise unmittelbar auf den Vorabend der Eröffnung gelegt, so dass die von weither angereisten Gäste nicht zweimal die Reisekasse belasten mussten und schwäbisch sparsames Party-Hopping praktizieren können. Unter den Gästen im Weinhaus Huth waren am Mittwoch neben dem Protokollchef des Auswärtigen Amts, Bernhard von der Planitz und vielen Botschaftern, auch Grünen-Fraktionschefin Renate Künast , und die erzählte Gastgeber Michael Inacker , wie das damals war, als die Grünen mit kräftiger Mitwirkung der früheren Umweltsenatorin Michaele Schreyer um die Alte Potsdamer Straße kämpften und vor allem auch um die Bäume.

Gut gelaunt mischte sich der frühere Top-Manager Peter-Hans Keilbach ein, der sich an die Gespräche im Mai 1989 erinnerte, als die Mauer noch stand. „Man hat uns erzählt, dass die 100 Jahre alt sind, das war aber nicht so.“ Trotzdem waren sich alle einig, dass es gut war, die Bäume stehen zu lassen. Denn heute schmücken sie die Straße wie eine natürliche Girlande, die hübsch und mit besonderem Charme triumphierend direkt zum großen roten Teppich führt. Bi

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