DIREKTVERGABEN : Wo Berlin Bauland billig abgab

Vom Stopp der Direktvergaben landeseigener Grundstücke betroffen ist die „Alte Münze“. Karstadt-Investor Nicolas Berggruen sollte das Gebäude am Molkenmarkt nahe Rotem Rathaus erhalten. Ebenfalls gestoppt ist der Direktverkauf des „Galgenhauses“ in der Brüderstraße 10. Das zählt zu den ältesten Häusern Berlins und sollte an die Kewenig Galerie verkauft werden. Zu den erfolgreichen Direktvergaben zählt die frühere Halle des Blumengroßmarktes in Kreuzberg. Das Jüdische Museum erhielt die Liegenschaft. Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf sollten neun Grundstücke in den Industriegebieten von Marzahn und Biesdorf direkt vergeben werden. Über einige Flächen hatte der Bezirk bereits seit mehr als einem Jahr verhandelt – auch hier geht vorerst nichts mehr. Für die Grundstücke, die direkt vergeben werden sollen, gibt es Pläne für den Bau kultureller Einrichtungen ebenso wie Flächen für den Handel sowie Kindertagesstätten. Nur im Fall eines Grundstückes in der Ackerstraße war der Bau von Wohnungen zu günstigen Mietpreisen geplant. Das ist vom Verfahrensstopp ausgenommen. ball

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